ProFiL – ein Programm zur Förderung interner weiblicher Leitungskräfte

Der Aufstieg in gehobene Führungspositionen gelingt Frauen deutlich seltener als Männern. Dies gilt auch in Branchen mit einem hohen Frauenanteil wie beispielsweise der Altenpflege. Um unsere weiblichen Fachkräfte in ihrer Karriere gezielt zu unterstützen, bietet die Arbeiterwohlfahrt mit dem Projekt ProFiL ein ganzheitliches Förderprogramm für Frauen an.

Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“. Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF).


Ziele des Projekts ProFiL

Um unsere Fachfrauen auf ihrem Weg in die oberen Führungsetagen zu unterstützen, werden ihre Führungskompetenzen und Aufstiegschancen gezielt gefördert. So können bereits heute unsere Führungskräfte von morgen identifiziert werden. Damit ist gewährleistet, dass freie Positionen der oberen Leistungsebene bevorzugt mit Bewerberinnen aus den eigenen Reihen besetzt werden.

Maßnahmen im Projekt ProFiL

„Was will ich?“, „Was kann ich?“, „Was darf ich?“ und „Geht es?“ - so lauten die vier wesentlichen Fragen der Teilnehmerinnen. Diese vier Aspekte sind es daher auch, welche die zentralen Bausteine des Projekts bilden.

  1. „Ich will!“ Alle Teilnehmerinnen erhalten die Möglichkeit, ihre Motive, ihre beruflichen Entwicklungswünsche und -potenziale mit psychologisch geschulten Beraterinnen zu erörtern und mit ihren Vorgesetzten die nächsten Karriereschritte zu planen.
  2. „Ich kann!“ Darüber hinaus nehmen die Frauen an Seminaren, Workshops oder Führungszirkeln teil, um die notwendige Handlungssicherheit als Führungskraft zu erhalten und eigene Kompetenzen weiter zu entwickeln. Neben den Bereichen Führung und Management bildet das Thema “ Work-Life-Balance“ einen weiteren Schwerpunkt.
  3. „Ich darf!“ Um noch mehr Akzeptanz für Frauen in Führungspositionen zu schaffen und auf der oberen Führungsebene eine breite Unterstützung für das Thema Chancengleichheit zu gewinnen, arbeiten Einrichtungsleitungen und Geschäftsführung in Arbeitsgruppen und Workshops aktiv im Projekt mit.
  4. „Es geht!“ Die Schaffung frauenfreundlicher betrieblicher Strukturen und Prozesse ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für weibliche Karrieren. Hierzu zählen beispielsweise Maßnahmen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern (Zeitwertkonten und ElternService).

Die Maßnahmen des Projekts ProFiL finden bei den Teilnehmerinnen ein positives Echo. „Die Mitarbeiterinnen begrüßen die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich weiterentwickeln zu können.“, so Projektleiterin Birgit Maria Altmeier. Das zeigt auch die hohe Beteiligung: Insgesamt 150 qualifizierte Fachfrauen sind bei dem Projekt dabei.

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