Die Betreuungsverfügung

Unsere Gesellschaft wird immer älter, nicht nur insgesamt, sondern auch jeder Einzelne von uns. Mit höherem Alter steigt dabei das Risiko, an Demenz zu erkranken und somit nicht mehr selbst über sein Leben bestimmen zu können. In so einem Fall hilft eine Betreuungsverfügung.

Inhalt und Nutzen der Betreuungsverfügung
Mit einer Betreuungsverfügung können Sie festlegen, wen Sie gerne als Betreuer hätten, wenn Sie einmal nicht mehr selbst in der Lage sind, sich um Ihre alltäglichen Angelegenheiten zu kümmern. Auch können Sie dabei Rechte sowie Pflichten Ihres Betreuers regeln und Wünsche bezüglich Ihrer Pflege, Unterbringung und Finanzen äußern, die dann grundsätzlich auch umgesetzt werden müssen.

Abgrenzung zur Vorsorgevollmacht
Eine ähnliche Möglichkeit wie die Betreuungsverfügung bietet die Vorsorgevollmacht, allerdings gibt es wichtige Unterschiede:

  • Eine Betreuungsverfügung sollte zwar schriftlich vorliegen (Beweisbarkeit Ihres Willens), kann aber auch mündlich erfolgen.
  • Die Betreuungsverfügung tritt erst (automatisch) in Kraft, wenn es notwendig ist.
  • Eine Betreuungsverfügung können Sie (mit Einschränkungen in finanziellen Fragen) auch dann noch abgeben, wenn Sie eigentlich nicht mehr geschäftsfähig sind.
  • Das Betreuungsgericht kontrolliert, ob Ihre Wünsche auch wirklich umgesetzt werden.

Insgesamt ist eine Betreuungsverfügung die bessere Lösung, weil sie flexibler ist und ihre Umsetzung kontrolliert wird.

Einsatz der Betreuungsverfügung
Im Idealfall machen Sie sich Gedanken, welche Bereiche Ihres Lebens Sie regeln möchten, und informieren sich dann über mögliche Optionen. Die für Sie beste Variante halten Sie dann in der Betreuungsverfügung fest. Sie können zum Beispiel festlegen, in welchem Fall Sie in einem Seniorenheim untergebracht werden möchten, das Sie im besten Fall bereits zuvor ausgewählt haben.

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