Demenz: Pflege-Tipps für die häusliche Betreuung

Demenzerkrankte Menschen fühlen sich in vertrauter Umgebung am sichersten. Dank häuslicher Pflege können Pflegebedürftige von zu Hause aus betreut werden. Diese Art der Betreuung nehmen aktuell mehr als die Hälfte der Demenzerkrankten in Deutschland in Anspruch. Demenz-Pflege erfordert jedoch von den betreuenden Personen einen bewussten Umgang mit der Krankheit.

Pflege-Tipps für die häusliche Betreuung

  • Den Menschen sehen
    Trotz Verwirrtheit und Gedächtnisverlust bleibt die emotionale Wahrnehmung des Erkrankten bestehen. Achten Sie daher den Menschen, seine Bedürfnisse und Gefühle. Demenz-Pflege erfordert Respekt und Nähe gegenüber dem Erkrankten.
  • Krankheit akzeptieren
    Nehmen Sie den Menschen so, wie er ist. Vermeiden Sie es, den Pflegebedürftigen für sein Verhalten anzuprangern. Akzeptieren Sie die Krankheit und deren Symptome.
  • Selbstständigkeit bewahren
    Kleine oder vertraute Aufgaben helfen die Selbstständigkeit zu fördern. Binden Sie den Erkrankten in Ihren Alltag aktiv ein und geben Sie nur Hilfestellung, falls sie benötigt wird. Ziel ist es dem Pflegebedürftigen so lange wie möglich ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu erhalten.
  • Konflikte vermeiden
    Zeigen Sie dem Patienten nicht seine Defizite auf oder zwingen ihn gegen seinen Willen etwas zu tun. Diskussionen oder Streitereien sollten bestmöglich umgangen werden, da Demenzerkrankte ihr Verhalten nur schwer erklären oder rechtfertigen können.
  • Den Alltag gestalten
    Im Alltag helfen kleine Demenz-Pflege-Tipps bewusst mit der Krankheit umzusehen. Nutzen Sie beispielsweise Gedächtnishilfen um vergessliche Momente zu übergehen. Mit plötzlichen Stimmungswechseln sollten Sie taktvoll umgehen und diese ernst nehmen. Eventuelle Entspannungspraktiken können ebenfalls helfen. Orientierungsschwierigkeiten können mit festgelegten Punkten oder speziellen Trainings begegnet werden.

 

Hilfe bei Demenz-Pflege

Oft haben pflegende Angehörige Fragen zur Demenz-Pflege oder grundsätzliche Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Demenz. Eine kompetente Anlaufstelle finden Betroffene bei den Demenzberatungsstellen der AWO Rheinland, welche Hilfestellung in Form von Gruppentreffen, Vorträgen oder persönlicher Einzelberatung anbieten.
Bei zunehmendem Schweregrad der Demenzerkrankung stoßen Pflegende oft an ihre körperlichen Grenzen. In diesen Fällen können ambulante Pflegedienste die nötige Unterstützung bieten. Falls die häusliche Demenz-Pflege dem Betreuungsbedarf nicht mehr nachkommen kann, ist es wichtig sich frühzeitig über stationäre Einrichtungen zu informieren. In den Altenheimen der AWO Rheinland werden Demenzerkrankte professionell und liebevoll betreut. Wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse unserer Bewohner ein und begegnen Ihnen mit Wärme und Verständnis.


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