Vorsorgevollmacht bei Demenz

Menschen, die an Demenz oder anderen schweren Krankheiten leiden, sind ab einem bestimmten Stadium oft nicht mehr in der Lage, wichtige Entscheidungen selbstverantwortlich zu fällen. In Deutschland ist es möglich eine vertraute Person zu bestimmen, die stellvertretend für den Betroffenen handelt. Falls der Erkrankte nicht mehr geschäfts- oder handlungsfähig ist, tritt die Vorsorgevollmacht bei Demenz in Kraft.

Die Vorsorgevollmacht erteilen

  • Die Form
    Die betroffene Person muss die Vorsorgevollmacht in schriftlicher Form erteilen. Mit der Unterschrift des Patienten wird das Dokument wirksam. Obwohl nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist eine notarielle Beglaubigung oder Beurkundung dennoch wichtig, da bestimmte Institutionen (z.B. Banken oder Behörden) nur notariell beglaubigte Vollmachten akzeptieren.
  • Der Inhalt
    Vom Gesetzgeber gibt es keine Vorschriften, wie der Inhalt der Vorsorgevollmacht bei Demenz aussehen muss. Es besteht auch die Möglichkeit, mehrere Personen zu ermächtigen, stellvertretend zu handeln. Dabei sollten die jeweiligen Zuständigkeiten dann genau bestimmt werden. Wichtig ist, dass möglichst genau festgehalten wird, wann die bevollmächtigte Person im Namen des Erkrankten entscheiden oder handeln soll. Dieses Recht kann beispielsweise nur für finanzielle oder medizinische Angelegenheiten eingeräumt werden. Es ist zu empfehlen, dass vertraute Angehörige oder Freunde bereits beim Verfassen der Vollmacht miteinbezogen werden.
  • Der Zeitpunkt
    Bevor die Vorsorgevollmacht bei Demenz aufgesetzt wird, sollte der Bevollmächtigte in jedem Fall informiert und gefragt werden, ob er das übertragene Recht überhaupt ausführen möchte.
    Wann soll die Vollmacht erteilt werden? Generell gilt hier: Je früher, desto besser. Denn zum Zeitpunkt der Vollmachterteilung muss die betroffene Person noch geschäftsfähig sein.
  • Der Aufbewahrungsort
    Verwahren Sie die Vorsorgevollmacht an einem sicheren Ort, über den alle beteiligten Personen informiert sind. Als Aufbewahrungsort können auch eine Bank, ein Notar oder Rechtsanwalt infrage kommen.


Entscheidungen für Demenzerkrankte treffen
Bevollmächtigte sollten sich bewusst sein, dass sie die Verantwortung für die betroffene Person tragen. Entscheidungen, wie beispielsweise die Verlegung in ein Pflegeheim für Demenzerkrankte, sollten daher vorsorglich getroffen werden. Informieren Sie sich frühzeitig über geeignete Einrichtungen, die Ihnen die benötigte Betreuung bieten können. Die Altenheime der AWO Rheinland sind bestens auf Bewohner mit Demenz ausgerichtet. Ein spezielles Pflegemodell und integrierte Pflegeoasen ermöglichen uns, individuell und professionell auf an Demenz erkrankte Menschen einzugehen. Informieren Sie sich jetzt über Pflegeheime für Demenzerkrankte in Rheinland!

 

Sie haben noch Fragen zum Thema „Vorsorgevollmacht bei Demenz“? Dann wenden Sie sich doch an die Demenzberatungsstellen der AWO Rheinland ! Wir nehmen uns gerne für Sie Zeit und helfen Ihnen weiter. Jetzt eine Demenzberatungsstelle in Ihrer Nähe finden oder sich direkt über ein Altenheim mit Dementenpflege informieren!

 

 

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