Die Eltern pflegen – Informationen zur häuslichen Pflege

Es geht immer schneller, als man denkt. Wenn Senioren zum Pflegefall werden, bevorzugen diese nicht selten die Betreuung in häuslicher Umgebung. Häufig wird es Aufgabe der Kinder ihre Eltern zu pflegen. Aufkommenden Fragen möchten wir mit den wichtigsten Informationen zum Thema „Häusliche Pflege von Eltern“ entgegentreten.

Inwieweit unterstützt die Pflegekasse bei häuslicher Pflege?
Sofern Sie sich dazu entscheiden, ihre Eltern im häuslichen Bereich zu betreuen, hat der Pflegebedürftige Anspruch auf ein monatliches Pflegegeld. Die Höhe der Leistung richtet sich dabei nach der attestierten Pflegestufe.

Pflegegeld pro Monat

Pflegestufe 1

244 Euro 

Pflegestufe 2

458 Euro

Pflegestufe 3

728 Euro


Können berufstätige Kinder weiterhin arbeiten und gleichzeitig ihre Eltern pflegen?

Seit 2002 ist ein neues Gesetz zur Familienpflegezeit in Kraft getreten, das eine flexible Verteilung der Arbeitszeit ermöglicht. Dank des Familienpflegezeitgesetzes können Berufstätige – in Absprache mit ihrem Arbeitgeber – die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren. Falls beispielsweise die Arbeitszeit halbiert wird, erhalten pflegende Arbeitnehmer trotzdem 75 Prozent ihres Gehalts. Nach Ablauf von maximal zwei Jahre müssen sie wieder Vollzeit arbeiten, erhalten aber weiterhin nur 75 Prozent ihres Bruttoeinkommens, bis ihr Stundenkonto wieder ausgeglichen ist.

Welche Personen können dabei helfen, die Eltern zu pflegen?

Für kleinere Angelegenheiten lassen sich Verwandte, Bekannte, Freunde oder Nachbarn akquirieren, die Sie ab und zu unterstützen oder einfach nur vorbeischauen können. Bei pflegerelevanten Themen sollten Sie sich jedoch an das kompetente Fachpersonal eines ambulanten Pflegedienstes wenden. Die erfahrenen Pflegefachkräfte besuchen Sie im häuslichen Umfeld, beantworten Ihre Fragen und nehmen Ihnen Teilbereiche der Betreuung ab.

Was tun, wenn die häusliche Pflege nicht mehr ausreicht?

Falls es Ihnen nicht mehr möglich sein sollte weiterhin Ihre Eltern zu pflegen, sollten Sie sich über stationäre Einrichtungen in Ihrer Nähe erkundigen. AWO Altenheime befinden sich im Rheinland in folgenden Städten: Bad Kreuznach, Bendorf, Diez, Höhr-Grenzhausen, Idar-Oberstein, Koblenz, Mainz Gonsenheim, Mainz-Oberstadt, Mainz-Mombach, Mayen, Neuwied, Trier, Wörrstadt und Worms.

Die 14 Altenheime der AWO Rheinland zeichnen sich durch eine professionelle, aber auch liebevolle Betreuung aus. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich vor Ort ein Bild davon zu machen. Überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Sie!

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