Pflegegeld – Ein Überblick

Unter Pflegegeld wird u.a. die Barleistung für pflegebedürftige Personen verstanden, welche gesetzlich in Deutschland geregelt werden. Der monatliche Betrag steht Personen zu, denen eine Pflegestufe genehmigt wurde. Stufe 1, 2 oder 3 – die Höhe des Pflegegeldes wird an der jeweiligen Pflegestufe und Alltagskompetenz bemessen.

Pflegegeld: Bedingungen und Funktion
Der Anspruch auf Pflegegeld besteht, falls die Betreuung im häuslichen Bereich und von einer selbst beschafften Person durchgeführt wird. Selbstbeschaffte Personen sind in der Regel Angehörige, Freunde, Nachbarn oder ehrenamtliche Helfer. Pro Monat zahlt die jeweilige Pflegekasse den Betrag direkt an den Betroffenen aus. Dank der Leistung kann der Pflegebedürftige die persönliche Pflegekraft für ihre Tätigkeiten vergüten. Das Pflegegeld ermöglicht die private Betreuung in dem erforderlichen Maß sicherzustellen.

Um die häusliche Pflege prüfen zu können, finden regelmäßige Qualitätsbesuche von Pflegeeinrichtungen statt. Im Rahmen der gesetzlich verpflichteten Kontrollen soll gewährleistet werden, dass dem Pflegebedürftigen die geforderte Betreuung zukommt. Diese Besuche werden bei Pflegestufe 1 und 2 mindestens alle 6 Monate abgestattet, während die häusliche Betreuung von Schwerstpflegebedürftigen (Pflegestufe 3) mindestens alle drei Monate bewertet wird.

Pflegegeld für Personen ohne erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz

Abhängig von der jeweiligen Pflegestufe erhalten Betroffene monatlich Pflegegeld in folgender Höhe:

Pflegegeld pro Monat*

Pflegestufe 1

244 Euro 

Pflegestufe 2

458 Euro

Pflegestufe 3

728 Euro


Pflegegeld für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz
Seit 2013 erhalten Pflegebedürftige mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (zum Beispiel Demenz) teilweise einen erhöhten Betrag an Pflegegeld.

Pflegegeld pro Monat*

Pflegestufe 1

316 Euro

Pflegestufe 2

545 Euro

Pflegestufe 3

728 Euro

*Zusatz: Die angegebenen Leistungssätze sind gültig ab 2015. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Unterstützung bei der häuslichen Pflege

Je nach Ausgangslage steht es frei, zusätzliche Sachleistungen in Anspruch zu nehmen. Diese Sachleistungen übernehmen beispielsweise Kosten, welche durch einen ambulanten Pflegedienst der AWO Rheinland anfallen. In diesem Fall versorgt kompetentes Pflegepersonal die Betroffenen von zu Hause aus und kann unterstützend zu der persönlichen Versorgung durch Angehörige fungieren.

 

Sollten Sie sich statt für eine ambulante für eine stationäre Pflege entscheiden, dann betrachten Sie doch einfach die Liste und Beschreibungen unserer Altenheime, um sich ein Bild von unseren Einrichtungen zu machen. Oder Sie statten uns persönlich einen Besuch ab, wir freuen uns schon auf Sie!

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