Sterbebegleitung: Der richtige Umgang mit dem Tod

Auch wenn der Tod eines geliebten Angehörigen etwas Schmerzvolles ist, über das wir nicht gerne nachdenken: Es ist dennoch wichtig, dieses Thema besprochen zu haben, bevor dafür keine Zeit mehr bleibt. Wir möchten Ihnen deshalb dabei helfen, die Phase der Sterbebegleitung zu verstehen und so gut es geht zu gestalten.

Das Sterben begreifen
Das Sterben ist vermutlich der Aspekt des Lebens, mit dem wir heutzutage am wenigsten in Berührung kommen (wollen). Diese Distanz führt unweigerlich zu Ängsten und falschen Vorstellungen. Oft wird erwartet, im eigenen Bett eines Tages einfach zu entschlafen. In der Realität ist der Tod aber kein plötzliches Ereignis, nicht selten wissen Betroffene schon einige Tage oder Wochen zuvor, dass sie sterben. Das Sterben ist dabei nicht nur der unmittelbare Moment, der Leben und Tod scheidet. Vielmehr ist es auch ein Prozess, der über eine längere Zeit hin andauern kann, so aber auch die Chance gibt, sich von geliebten Menschen während der Sterbebegleitung zu verabschieden.

Was bedeutet Sterbebegleitung
In der Sterbebegleitung geht es darum, einen geliebten Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten, um bedingungsloses Für-Ihn-Da-Sein. Eigene Wünsche und Erwartungen sollten zurücktreten, um dem Betroffenen Raum für sich selbst zu lassen. Dieses Begleiten auf seelischer Ebene, das menschliche Miteinander und schließlich auch der Abschied bilden die Sterbebegleitung. Natürlich darf auch ein Glas Wasser gereicht und das Kissen aufgeschüttelt werden, aber immer nur auf Wunsch des Betroffenen und ohne ihn dabei emotional zu erdrücken. Auch medizinische Maßnahmen, beispielsweise die schmerzlindernde Palliativpflege durch Ärzte, können Teil dieses Prozesses sein. Pflegefachpersonal kann ebenfalls Teil der Sterbebegleitung sein und – entsprechend geschult – Angehörige und Betroffene durch diese Phase leiten.

Sterbebegleitung zuhause, im Krankenhaus oder Seniorenheim
Auch wenn wir uns ein friedliches Entschlafen in unserem eigenen Zuhause wünschen, oft macht dies eine vorangegangene Behandlung in einem Krankenhaus oder Seniorenheim unmöglich. Gerade in solchen Fällen ist es für Angehörige umso wichtiger, durch die Sterbebegleitung ein Gefühl der Vertrautheit, des Daheim-Seins, zu vermitteln. Dieses Bedürfnis, zuhause zu sein, wird auch in den Seniorenhäusern der Arbeiterwohlfahrt Rheinland sehr ernst genommen – nicht nur im Spätsommer, sondern auch in diesen letzten Herbsttagen des Lebens. Unsere erfahrenen Pflegefachkräfte stehen Angehörigen als Sterbebegleiter zur Seite und helfen so, Gefühle zu verarbeiten und Abschied nehmen zu können. Sie sind in vielen Seniorenhäusern auch speziell in Palliativpflege geschult, um ein würdiges, schmerzfreies Sterben zu ermöglichen. Erfahren Sie mehr zu diesem und anderen Betreuungsangeboten unserer Altenheime.

Finden Sie jetzt Ihr AWO Altenheim!

Bad Kreuznach
Bendorf
Diez
Höhr-Grenzhausen
Idar-Oberstein
Koblenz
Mainz-Gonsenheim
Mainz-Oberstadt
Mainz-Mombach
Mayen
Neuwied
Trier
Wörrstadt
Worms